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(u.a. Einkaufshilfe der Kirchengemeinde)
und Kindertagestätte

Sonntags um 10 - Aktion Betende Hände
(Hinweis: Der Gebetstext wird  ab Juli  wieder für jeden Sonn- und Feiertag aktualisiert.)

Betende Hände b

Gebet zu Betenden Händen  

Gott,
hab Dank für alle Menschen, die sich von dir erreichen lassen.
Für die Rücksichtsvollen, Nachdenklichen, Besonnenen,
für die, die das Beste suchen für die Gemeinschaft
unter den Widrigkeiten der Corona-Zeit.

Gott, wir beten: Bleibe bei den Kranken und ihren Angehörigen
und hilf ihnen, diese schwere und nervenaufreibende Zeit zu bestehen.
Wir beten für alle, die jetzt ihren Dienst am Nächsten tun.
Gib ihnen Kraft und behüte sie.

Gott, auf dich hoffen wir, dir vertrauen wir uns an. Amen.
 

Sommer Kirchentür
Gedanken zum 9. Sonntag nach Trinitatis - SommerKirche

Lehmaltar Wormser Dom

Foto: Joachim Fuchs

“Einen Altar aus Erde mache mir”. 2. Mose 20,24

 

Hält das?

Kann das halten?

So ein loses Material aus Sand, Schluff, Ton, Abrieb, Kies, Erde? Lehm?
Ist uns nicht alles gegeben an Material, Können und Technik, an Schaffenskunst, um einen prächtigen, kunstvollen, vor allem dauerhaft festen Altar zu bauen?
Zu allen Zeiten war Lehm als DAS Baumaterial der armen Leute angesehen und abgewertet.

Undenkbar, dass der Altar Salomos etwa nicht aus kunstvollem, kostbarem, festem Material gearbeitet worden wäre, sondern aus Lehm. Das wäre, wie wir heute sagen ein „No-Go“ gewesen.
Geht überhaupt nicht!

Wozu brauchen wir überhaupt einen Altar?
Nun, der Altar sagt mir nicht den Ort für Brand- oder Dankopfer an, nicht einmal den Ort des Allerheiligsten. Ein Altar sagt mir den Ort an, um den ich mich mit anderen Glaubenden versammle, um Gott im Gebet zu danken, ihn zu loben und um Beistand zu bitten. In der Versammlung um den Altar Gottes Wort und die Gute Nachricht von Jesus Christus neu wahrzunehmen. Uns Evangelischen sind diese Versammlungen wichtig, das spüren wir gerade in Zeiten der Beschränkungen und Einschränkungen sehr schmerzlich.

Ein Altar dient der Sammlung. Zum Altar aus Lehm im Wormser Dom von 2018 schreiben seine Schöpfer, Anna Heringer und Martin Rauch: „Es ist eine Sehnsucht spürbar nach Orten der Stille und Ruhe, nach Einkehr, nach Einfachheit und Geborgenheit. Ein Material, das dieser Sehnsucht entspricht, das elementare Geborgenheit ausstrahlt ist Erde, Lehm. Anfang und Ende, ein Kreislauf, das bescheidenste Material, das uns trägt, das uns nährt und für das wir verantwortlich sind.“

(aus: www.lehmtonerde.at)

Es kommen so viele Aspekte zusammen beim Material des neuen Hauptaltars des Wormser Domes.

Faszinierend zu betrachten. Faszinierend fand ich auch schon die Aktion, die den Bau des Lehmaltars Schicht für Schicht möglich machte. Alle Gruppen der Domgemeinde und Vertreter der Ökumene in der Lutherstadt Worms, gestalteten den Altar mit. Schicht um Schicht wuchs er. In einer Schicht eingetragen sind historische Funde und Stücke aus dem Dom, andere Schichten beinhalten Gedenkmünzen, Schriftstücke, Mitbringsel von Pilgerreisen. Die Jugendlichen der Gemeinde stampften ihre Schicht mit „Einlagen“, die ihnen wichtig waren, die Kinder der Kita streuten Glitzer in ihre Schicht. Nach zweimonatiger Trocknungsphase konnte der Lehmaltar geweiht werden. Das Gemeinschaftswerk steht nun allen vor Augen. Und es hält.

Hält das? Das war ja meine Eingangsfrage. Manchmal könnten man ja auch meinen, unser Glaube bestünde aus Flugsand, Abrieb, Staub und ein wenig Tonkitt.

Wir haben einen Gott, der sich nicht in Gold und Prunk anbeten lässt; einen Gott, der keine Opfer fordert. Wir haben einen Gott, der sich den Glauben nicht in Stein meißeln lässt, weil er seine Menschen kennt. Unser Gott macht sich, wenn es dem Leben dient, klein und lässt sich in Windeln wickeln oder in die Leinentücher der einfachen Sterblichen – und ist doch von solcher Macht, dass das Leben durch ihn und in ihm anhält in Ewigkeit.

Hält das? Die Frage ist doch eher: was halte ich von einem solchen Gott und wie halte ich es mit ihm?
Eine Antwort lässt sich finden. Das Staunen über diesen Gott ist schon mal ein Anfang.

 

Eine gesegnete Sommerzeit in der letzten Ferienwoche!

Ihr Pfarrer Joachim Fuchs, 9. August 2020

 

P.S.1: Ein Ausflug zum Wormser Dom, den Lutherstätten oder zu den Orten des Jüdischen Worms ist nicht nur in der Sommerzeit lohnenswert.

P.S.2: Heringer und Rauch haben auch die Kapelle der Versöhnung in Berlin gestaltet, Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauerstraße. Sehr sehenswert.

P.S.3: Unser Altar ist „hausgemacht“ gemauert und ohne Inhalt. Die Altarplatte aus rotem Sandstein stammt aus dem nahen Odenwald.

 

Hinweise zu Bibeltexten und Liedern in der Trinitatiszeit
finden Sie im Evangelischen Gesangbuch (EG) unter der Nummer 954.
Dort finden sich auch das Vaterunser (EG 813) und weitere Gebete.

 

Yt
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SommerKirche 2020
SommerKirche 2020

Selig seid ihr! – SommerKirche 2020
der Evangelischen Kirchengemeinden Ober-Ramstadt,
Modau, Rohrbach-Wembach-Hahn und Ernsthofen

Sommerzeiten – glückliche Zeiten! Normalerweise… Wer gerne mal hören möchte, wie Jesus über Glück denkt, wen Jesus glücklich nennt, ist eingeladen die SommerKirchen Reihe „Selig seid ihr!“ im Nachbarschaftsbereich der evangelischen Kirchengemeinden Ober-Ramstadt, Modau, Rohrbach-Wembach-Hahn und Ernsthofen vom 21. Juni bis zum 23. August zu besuchen.
Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich die Predigerinnen und Prediger der Nachbargemeinden mit einem Thema zusammengetan und tauschen den Sommer über die Kanzeln.

Den Auftakt macht Prädikant Gottfried Kleiner, der über die letzte der Seligpreisungen „Um der Gerechtigkeit willen verfolgt“ predigen wird. Es folgen die Pfarrerinnen Simone Kistinger (Selig sind die Friedfertigen), Vera Langner (Selig sind, die Leid tragen), Nicola Bültermann-Bieber (Selig, die Sanftmütigen) sowie Prädikantin Dr. Claudia Baur (Selig sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit). Beteiligt sind auch die beiden Pfarrer Christoph Lubotta (Selig sind die Barmherzigen) und Joachim Fuchs (Selig, sind die geistlich arm sind). Die genauen Predigtsonntage und Gottesdienstzeiten lassen sich in den Veröffentlichungen der Gemeindebriefe und auf den jeweiligen Homepages der Kirchengemeinden in Erfahrung bringen. In der Waldensergemeinde und in Ernsthofen finden die Gottesdiensten je nach Wetterlage im Freien statt. In Ober-Ramstadt als Abendandacht in der Kirche. In Modau jeweils in der gut zu lüftenden Kirche um 10 Uhr.
In Corona-Zeiten werden die Gottesdienste in Kurzform gefeiert. Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Bitte an Mund-Nasen-Bedeckung denken.

Dass Jesus dem Glück eine eigene Denkrichtung gibt, dass er Arme, Trauernde und Kranke mit dem Himmel Gottes untrennbar verbindet und ihnen zu allen Zeiten die voraussetzungslose Liebe Gottes zuspricht, diese Verheißung wird so vielleicht doch noch zum Sommerglück 2020 für alle, die die Gottesdienste der Sommerreihe mitfeiern. Herzliche Einladung!

SoKi 20 Übersicht

 

 

Kirche
Glocken mahnen zum Innehalten und Beten

Werktags um 10 Uhr, 11 Uhr und 17 Uhr
Samstags um 10 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr
Sonntags um 8 Uhr, 9 Uhr und 9:50 bis 10:00 Uhr

Unsere Glocken laden  zu einem Stillen Gebet ein:

Gott, wir gehören zusammen.
Wir bilden eine Gemeinschaft, 
wir wollen füreinander da sein.
Gemeinschaft aber kann nur gelingen,
wenn wir gut zueinander sind,
wenn wir ein Herz füreinander haben,
wenn wir aufeinander achten.
Gott, gebe dass wir durch diese Zeiten kommen
erfüllt vom Geist Jesu.

AMEN

(Foto: Ruth Ullenboom)
Offene Kirche
Wiederöffnung der Kirche

Gottesdienst unter Corona-Bedingungen

Ab Sonntag, 24. Mai 2020 wird die evangelische Kirche Modau wieder für Gottesdienste geöffnet sein.
Allerdings gelten besondere Schutz- und Hygieneregelungen:

 

  • Abstandsregeln (1,5 Meter) schon vor Betreten der Kirche
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend beim Betreten und Verlassen der Kirche
  • am Platz kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden
  • Es können nur 22 Plätze angeboten werden,
    Personen, die in einem Hausstand wohnen, können zusammensitzen
  • Handdesinfektion am Eingang
  • Sitzplätze nur an markierten Plätzen
  • Auf gemeinsamen Gesang wird verzichtet
     – Orgel- oder Gitarrenmusik wird jedoch erklingen
  • Zum Mitlesen der Lieder können eigene Gesangbücher
    mitgebracht werden
  • Es werden keine Gesangbücher ausgeteilt
  • Ausgang durch das Portal auf der Altarseite
  • Fiebrige oder an Atemwegsinfekten leidende Personen
    werden gebeten, auf Angebote im Internet, Radio, Fernsehen
    auszuweichen
  • Es wird eine Namensliste angelegt (Aufbewahrung im Gemeindebüro; Daten werden nach vier Wochen vernichtet)
  • Nach jedem Gottesdienst werden vorgeschriebene Desinfektionsmaßnahmen an Türgriffen, Handläufen, Sitzgelegenheiten durchgeführt

 

Die Gottesdienste sollen zunächst jeweils um 10 Uhr in Andachtsform unter diesen Bedingungen angeboten werden. Dauer: ca. 25 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf können auch zwei Gottesdienste in etwas zeitlichem Abstand gefeiert werden.

Pfarrer und Kirchenvorstand weisen darauf hin, dass auf der Homepage
www.evki-modau.de, im Aushang und im Gemeindebrief jeweils weitere Informationen
zu Angeboten der Kirchengemeinde zu finden sein werden.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie muten der Kirchengemeinde sehr viel zu,
darunter den Verzicht auf die bisherigen Beteiligungsgottesdienste, vor allem für Kinder und Jugendliche,

Verzicht auf die Abendmahlsfeier, Verzicht auf die Konfirmation im gewohnten Rahmen, auf Konzerte
und alle Gemeindegruppentreffen.

Pfarrer und Kirchenvorstand tragen dies mit, um Leben zu schützen und in der Hoffnung, eines Tages wieder an ein lebendiges Gemeindeleben und gutes Zusammensein anknüpfen zu können. Bis dahin suchen wir alle aus der Situation das Beste zu machen.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis!

Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Modau, 12. Mai 2020

Kirchstraße 35, 64372 Ober-Ramstadt/Modau, Telefon: 06154-2669

WanderGD 2020
Wandergottesdienst 2020

Wandergottesdienst Modau, Pfingstmontag,

Mit der Jahreslosung aus Markus 9,24 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“ hat sich
die Evangelische Kirchengemeinde Modau am Pfingstmontag auf den Weg gemacht
und ihren traditionellen Wandergottesdienst gefeiert. Eine kleine Schar dieses Mal 
und alles "unter Corona-Regeln".

wgd 2020

Lieder vom Pfingstmontag finden sich auf unserem YouTube Kanal.

Einladung neue Konfis
Neues Konfi-Jahr beginnt

Konfi-Tisch neu

Es liegt schon alles bereit, das neue Konfi-Jahr kann bald beginnen.
Start mit Unterricht ist am 
Dienstag, 18. August, 16:15 Uhr  bis 17:45 Uhr
Ev. Gemeindehaus Modau
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Berge

„Die Begegnung mit  dem segnenden Gott ist Morgenrot und voller Tag -
und wird auch einmal 
Abendrot und Ewigkeit sein." 

Hanna Hümmer