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(u.a. Einkaufshilfe der Kirchengemeinde)
und Kindertagestätte

Sonntags um 10 - Aktion Betende Hände
(Hinweis: Der Gebetstext wird für jeden Sonn- und Feiertag aktualisiert.)

Betende Hände b

Gebet zu Betenden Händen  Pfingsten

Gott, hab Dank für geistvolle Ermutigung.
Wenn belastende Nachrichten über das Virus
und seine Auswirkungen
meine Wahrnehmung mehr und mehr beherrschen wollen,
lass mich doch auf die „Zwischentöne“ zwischen uns Menschen achten und hören,
auf unausgesprochene Hilferufe und auf die leisen Rufe

nach Hoffnung und Halt.
Schenke uns allen deinen Geist, damit wir uns besser verstehen. 

Gott, wir beten: Bleibe bei den Kranken und ihren Angehörigen
und hilf ihnen, diese schwere und nervenaufreibende Zeit zu bestehen.
Wir beten für alle, die jetzt ihren Dienst am Nächsten tun.
Gib ihnen Kraft und behüte sie.

Gott, auf dich hoffen wir, dir vertrauen wir uns an. Amen.
 

WanderGD 2020
Wandergottesdienst 2020

Wandergottesdienst Modau, Pfingstmontag,

Mit der Jahreslosung aus Markus 9,24 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“ hat sich
die Evangelische Kirchengemeinde Modau am Pfingstmontag auf den Weg gemacht
und ihren traditionellen Wandergottesdienst gefeiert. Eine kleine Schar dieses Mal 
und alles "unter Corona-Regeln".

wgd 2020

Gebärde Heiliger Geist
Gedanken zu Pfingsten

Pfingsten lebt eine Vision auf: Gott schenkt uns Menschen die Gabe, einander zu verstehen. Die Kraft des Lebens und der Geist der Hoffnung lässt die Barrieren von Sprache und Kultur fallen.

Die Pfingstgeschichte, die Lukas erzählt, ist der Gegentext zur Erzählung vom Turmbau zu Babel. Gott klärt die große Sprachverwirrung. Die Menschen können sich dank Jesus Christus verstehen.

Jetzt kommt gleich die erste Einschränkung: Das Wunder ist vermutlich schon wieder zu groß gedacht. Gleich tauchen die ersten Spötter auf: „Das gibt’s ja gar nicht! Die sind doch besoffen!“ Heute würde es vielleicht heißen: Der Heilige Geist ist eine Erfindung von Bill Gates…

Und es kommt die zweite Einschränkung für uns jetzt: Wir Menschen können uns gar nicht verstehen. Durch die Maske gesprochen klingt unsere Sprache wie einst in Babel, undeutlich, etwas wirr.

Nun kenne ich aber auch eine einfache Gebärdensprache.
Für Reli in der Wichernschule oder für die Gottesdienste mit der Schulgemeinde ist es nützlich, ein paar biblische Begriffe in Gebärden zu kennen. Pfingsten, zum Beispiel.

Aber ausgerechnet zu Pfingsten gibt es bei den Gebärden eine große Sprachverwirrung. Je nach Sprachschule wird als Gebärde angeboten:

a) eine, die so etwas wie „Hey! Halleluja!“
ausdrücken soll: beide Hände öffnen sich nach oben,

b) eine, die Bewegung ausdrückt,
die Finger einer Hand wandern über
die andere.

Diese Gebärde erinnert mich an unser Wandern an Pfingstmontag. Wir öffnen die Kirchentür und gehen nach draußen, begeistern uns für Gottes Schöpfung und das Wirken seines Geistes. So wie die Jüngerinnen und Jünger Jesu einst am Pfingsttag.

Mit einmal sind sie aus der Erstarrung gerissen, die sie nach dem Tod Jesu befallen hatte. Alles schien verloren, alle Hoffnungen und Pläne abgewürgt, nichts mehr vorhersehbar. Aber dann lebt die Vision vom Reich Gottes, der Traum von einer besseren und friedvollen Welt in ihnen wieder auf. Die Kraft des Lebens  und der Geist der Hoffnung hat sie erfasst: Über Tod hinaus und über Zerstörerisches hinaus
gibt Gott Kraft zum Leben.

Wie wir uns das vorstellen können,

zeigt mir die Gebärde für den Heiligen Geist (Bild).

Um den Geist Gottes geht es ja! Darum, wie er uns ergreift, in uns sein Wirken entfaltet. Die Gebärde ist alt, aber wahr.
Für den Heiligen Geist brauchen wir Kopf, Herz und Hände.

Sie zeigt auf das Herz. Gottes Geist erreicht uns da, wo wir menschlich fühlen,

mitfühlen, verweist auf die „human basics“ wie es der Bürgermeister von Minneapolis aus gegebenen traurigen Anlass gerade ausgedrückt hat.

Von dort, vom Herzen, geht es zum Kopf, zum Ort des Verstandes, der Geist Gottes will verstanden, gedeutet werden, durchdacht werden.

Jesus nachzufolgen, ist eine Sache für nachdenkliche Menschen.

Oberflächliche haben auch gerade gar keinen Spaß. Gottes Geist schenkt sinnvolles Leben, wie im Glauben an Jesus Christus für alle die Verheißung auf sinnvolles Leben steckt. Sinn finde ich im Nachdenken über das, was Jesus, was Gottes Wort mir sagt.

Die Gebärde setzt sich fort. Arm und Hand gehen nach draußen -
und etwas nach oben. Gottes Vision vom sinnvollen Leben, das den zerstörerischen Kräften des Lebens trotzen kann, ist etwas Erhabenes, Heiliges. Immer in Bewegung. Nicht im Verharren. Der Geist Gottes führt zum Tun. Wir tun das – unter die Leute gehen, mit der Überzeugung, im Sinne Jesu und in seinem Geist, dem Heiligen Geist zu handeln.

Die Gebärde führt in einem vierten Schritt Arm und Hand zurück.Wieder Richtung Herz, wieder Richtung Personzentrum. Denn mein Leben aus dem Geist Gottes
führt mich aus der Selbstisolation, aus der Entfremdung,dahin, wo Leben ist, wo Menschen wieder zueinanderfinden, wo Menschen statt der Sprache der Geringschätzung, z.B., wieder die Sprache der Wertschätzung füreinander sprechen, wo Menschen sich verstehen. Das ist die Pfingstvision Gottes.

Dass wir ihm und unserem Menschsein nicht entfremdet sind, sondern die Sprache der Hoffnung, der Liebe und des Glaubens sprechen.  Also die Sprache des Vertrauens in Gott, unseren Schöpfer. Für diese Sprache, für den Heiligen Geist, brauchen wir Herz, Kopf und Hände.

Fällt Ihnen etwas auf?
Mund und Nase kommen gar nicht vor bei der Gebärde!

Der Heilige Geist braucht beide scheinbar nicht. Gut zu wissen für Leute, die Mund und Nase bedeckt halten sollen. Aber ist der Heilige Geist nicht der Atem Gottes?

„Ruach“/Atem heißt er im hebräischen Teil unserer Bibel. Wir lernen gerade auf verstörende Weise viel über das Atmen. Und wissen: Atmen geschieht automatisch
bei Gesunden. Automatisch, aber eben auch aktiv. Wir müssen aktiv dabei sein.

Anders ist es bei der Gabe des Heiligen Geistes, des Geist-Atems Gottes. Gottes Geist kommt uns zu, ist Gabe. Darum bitten wir. Darum leben wir nicht aus uns selbst. Gottes Geist ist es, der uns Leben schenkt.

Mund und Nase gebrauchen wir, hoffentlich bald wieder mit freiem Atem. Aber um zueinanderzufinden und pfingstlich füreinander da zu sein brauchen wir Herz, Kopf und Hände.

Herz, Kopf und Hände
sind genau die Gaben Gottes,

um seine Vision zu verwirklichen.

Gott schenke uns seine Kraft dazu.

AMEN 

Ihr Pfarrer Joachim Fuchs, 31. Mai 2020

Biblische Texte zu Pfingsten:
Apostelgeschichte 2,1-13 und Psalm 118 (EG 747)

Hinweise zu Bibeltexten und Liedern in der Pfingstzeit
finden Sie im Evangelischen Gesangbuch (EG) unter der Nummer 954.
Dort finden sich auch das Vaterunser (EG 813) und weitere Gebete.
Der Gottesdienst wird am Montag auf unserer Youtube-Seite „Evki Modau“ zu sehen sein.
Hier der Link: 
https://youtu.be/7D8lVhTAYqc

Yt
EvKi Modau auf YouTube

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Sie finden Beiträge unserer Kirchenmusiker jetzt auch auf YouTube.
Einfach abonnieren - Evki Modau -
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Einladung neue Konfis
Neues Konfi-Jahr beginnt

Konfi-Tisch neu

Es liegt schon alles bereit, das neue Konfi-Jahr kann bald beginnen.
Zu einem ersten Konfi-Eltern-Treff in der Kirche laden wir herzlich ein:
Dienstag, 2. Juni, 20 Uhr in der Ev. Kirche Modau.
An dem Abend gibt es Informationen über den Start des Unterrichts
und darüber, was in Corona-Zeiten im Konfirmandenunterricht gerade
möglich ist.

Clemens Bittlinger
Liedandacht Clemens Bittlinger "Was für ein Vertrauen"

Bitte folgen Sie dem Link auf YouTube:

https://youtu.be/LsTCgH_8NXY

Eugen Eckert
Workout-Gottesdienst mit Eugen Eckert zu Pfingsten

Folgen Sie bitte dem Link auf YouTube:

https://youtu.be/32MbA-RYFa8

Kirche
Glocken mahnen zum Innehalten und Beten

Werktags um 10 Uhr, 11 Uhr und 17 Uhr
Samstags um 10 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr
Sonntags um 8 Uhr, 9 Uhr und 9:50 bis 10:00 Uhr

Unsere Glocken laden  zu einem Stillen Gebet ein:

Gott, wir gehören zusammen.
Wir bilden eine Gemeinschaft, 
wir wollen füreinander da sein.
Gemeinschaft aber kann nur gelingen,
wenn wir gut zueinander sind,
wenn wir ein Herz füreinander haben,
wenn wir aufeinander achten.
Gott, gebe dass wir durch diese Zeiten kommen
erfüllt vom Geist Jesu.

AMEN

(Foto: Ruth Ullenboom)
Offene Kirche
Wiederöffnung der Kirche am 24. Mai 2020

Gottesdienst unter Corona-Bedingungen

Ab 24. Mai 2020, 10:00 Uhr in Modau


Ab Sonntag, 24. Mai 2020 wird die evangelische Kirche Modau wieder für Gottesdienste geöffnet sein.
Allerdings gelten besondere Schutz- und Hygieneregelungen:

 

  • Abstandsregeln (1,5 Meter) schon vor Betreten der Kirche
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend
  • Es können nur 22 Plätze angeboten werden,
    Personen, die in einem Hausstand wohnen, können zusammensitzen
  • Handdesinfektion am Eingang
  • Sitzplätze nur an markierten Plätzen
  • Auf gemeinsamen Gesang wird verzichtet
     – Orgel- oder Gitarrenmusik wird jedoch erklingen
  • Zum Mitlesen der Lieder können eigene Gesangbücher
    mitgebracht werden
  • Es werden keine Gesangbücher ausgeteilt
  • Ausgang durch das Portal auf der Altarseite
  • Fiebrige oder an Atemwegsinfekten leidende Personen
    werden gebeten, auf Angebote im Internet, Radio, Fernsehen
    auszuweichen
  • Es wird eine Namensliste angelegt (Aufbewahrung im Gemeindebüro; Daten werden nach vier Wochen vernichtet)
  • Nach jedem Gottesdienst werden vorgeschriebene Desinfektionsmaßnahmen an Türgriffen, Handläufen, Sitzgelegenheiten durchgeführt

 

Die Gottesdienste sollen zunächst jeweils um 10 Uhr in Andachtsform unter diesen Bedingungen angeboten werden. Dauer: ca. 25 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf können auch zwei Gottesdienste in etwas zeitlichem Abstand gefeiert werden.

Pfarrer und Kirchenvorstand weisen darauf hin, dass auf der Homepage
www.evki-modau.de, im Aushang und im Gemeindebrief jeweils weitere Informationen
zu Angeboten der Kirchengemeinde zu finden sein werden.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie muten der Kirchengemeinde sehr viel zu,
darunter den Verzicht auf die bisherigen Beteiligungsgottesdienste, vor allem für Kinder und Jugendliche,

Verzicht auf die Abendmahlsfeier, Verzicht auf die Konfirmation im gewohnten Rahmen, auf Konzerte
und alle Gemeindegruppentreffen.

Pfarrer und Kirchenvorstand tragen dies mit, um Leben zu schützen und in der Hoffnung, eines Tages wieder an ein lebendiges Gemeindeleben und gutes Zusammensein anknüpfen zu können. Bis dahin suchen wir alle aus der Situation das Beste zu machen.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis!

Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Modau, 12. Mai 2020

Kirchstraße 35, 64372 Ober-Ramstadt/Modau, Telefon: 06154-2669

Berge

„Die Begegnung mit  dem segnenden Gott ist Morgenrot und voller Tag -
und wird auch einmal 
Abendrot und Ewigkeit sein." 

Hanna Hümmer